veranstaltung auf der Leipziger Buchmesse
21. März 2026, 11 Uhr, Halle 4 C 205 ,Forum Literaturlandschaft
Wir freuen uns sehr, unser neues Literaturprojekt Ukrainischer Zauberwürfel vorzustellen, eine digitale Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der ukrainischen Literatur. In Form einer mehrsprachigen Web-Anthologie eröffnet das Projekt neue Perspektiven auf eine reiche literarische Tradition und macht diese einem internationalen Publikum zugänglich.
Die Plattform Babel Matrix fungiert dabei als mehrsprachiger, multidimensionaler LeseRaum, in dem Originaltexte und Übersetzungen nebeneinander präsentiert werden. So können Nutzer:innen nicht nur in fremde Literaturen eintauchen, sondern auch spannende sprachliche Wechselwirkungen entdecken. Im Zentrum steht unser Kooperationsprogramm, das den literarischen Austausch zwischen Ländern und Sprachräumen fördert. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit kleinerer Literaturen und eröffnet gerade auch Verlagen, die mit weniger verbreiteten Sprachen arbeiten, neue Möglichkeiten.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Digitalisierung des Buch- und Verlagswesens – mit dem Ziel, mehrsprachige Literatur niederschwellig zu- gänglich zu machen und so den europäischen Literaturraum enger zu vernetzen. Geplant ist die Übersetzung ausgewählter Werke ins Deutsche, Polnische und Ungarische – insgesamt sollen rund 450 Übersetzungen entstehen.
Das Projekt wird von Kreatives Europe Programm der Europäischen Union kofinanziert.
Teilnehmende: Michael Pietrucha-Moderator, Oleh Feshowetz -Astrolabe Verlag, Susanna Bazing Schenk Verlag
Übersetzer in dem Projekt
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Michael Pietrucha
Übersetzer
Michael Pietrucha wurde 1983 in Siemianowice Śl.,Polen, geboren und lebt seit 1989 in Deutschland. Er hat Osteuropäische Geschichte, Slavistik und Nordische Philologie an der FAU Erlangen-Nürnberg studiert und übersetzt aus dem Polnischen, Ukrainischen, Belarussichen, Russischen und Englischen.
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Jakob Martin Walosczyk
Übersetzer
Jakob Martin Walosczyk (1981) ist studierter Slavist und veröffentlicht seit 2014 in unregelmäßigen Abständen Übersetzungen aus dem Polnischen, Ukrainischen und Russischen.
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Gábor Körner
Gábor Körner absolvierte ein Studium der Polnischen (1995) und Ukrainischen (1999) Philologie an der Philosophischen Fakultät der Eötvös József Univertität und übersetzt seitdem vor allem Belletristik aus diesen beiden Sprachen. Von 1996 bis 1998 war er Herausgeber der Weltliteraturreihe des József Attila Kreis. 1999 war er ein Jahr lang Stipendiat des Nationalen Kulturfonds, 2006 erhielt er das Mihály-Babits-Stipendium für Literaturübersetzer. Für seine Übersetzungen wurde er 2000 vom Europa Buchverlag mit dem Zoltán-Attila-Preis ausgezeichnet, und der Kulturminister der Republik Polen verlieh ihm 2005 den Verdienstorden für polnische Kultur. 2011 erhielt er den József-Attila-Preis.

